Erschreckend bleich war deine Haut, so zittrig deine Hände und der Moment unendlich lang. Mir war so kalt, beim Anblick deiner tiefen Falten, vielleicht wars auch der Windhauch, der durchs Fenster drang. Ich weiß es nicht, wage kaum mich zu erinnern.
Du Hoffnunglicht, du Anker meiner Freude, so traurig ist's dich hilflos anzusehn. So vieles will ich dir erzählen, doch gelähmt sind Stimme mir und Wort, als hätten Eisengüsse sie gebunden.
Ich sende dir nun, feine Seidenfäden, die samten dich bedecken, dich beschützen und vielleicht, vielleicht weisen sie den richtigen Weg.

17.1.07 18:03

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